
Hannover. Die Fraktion DIE LINKE im Landtag hat die dreitägige Balkanreise des Niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff kritisiert. „Niedersachsens Unternehmen stehen vor einer Wirtschaftskrise, der Zustand der Krankenhäuser in diesem Land verschlechtert sich, die Bildungspolitik schlingert – doch Wulff fährt zum Biertrinken in den Kosovo“, sagt Dr. Manfred Sohn, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Landtag. „Wir haben den Eindruck, dass sich der Ministerpräsident mehr für das Militär als für die soziale und wirtschaftliche Lage in unserem Land interessiert.“
Der Linken-Fraktionschef forderte Wulff auf, als Ministerpräsident seine Prioritäten im Lande zu setzen.