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25. September 2008 Christa Reichwaldt, bildungspolitische Sprecherin

DIE LINKE: Geiz-Ansatz des Landesrechnungshofes ist beim Thema Bildung völlig fehl am Platz

Hannover. Die Fraktion DIE LINKE im Landtag Linke hat heute die Forderung des Landesrechnungshofs nach Kürzungen bei den Lehrerstellen als absurd bezeichnet. „Der Geiz-Ansatz der Behörde beim Thema Bildung ist völlig fehl am Platz“, kritisierte Christa Reichwaldt, bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion. Die sinkenden Schülerzahlen dürften auf keinen Fall zu Personaleinsparungen führen. „Wer das vorhat, der verschweigt, dass die Betreuung in Schulen dringend aufgewertet werden muss“, sagte Reichwaldt, „denn Klassen mit über 30 Schülern sind leider die Regel an Niedersachsens Gymnasien. Unter diesen Voraussetzungen ist kein guter Unterricht zu machen.“

Die bildungspolitische Sprecherin untermauerte ihre Forderung nach höheren Ausgaben für die Bildung. „Wir brauchen ein hochwertiges Bildungssystem. Das ist gut für die Menschen und gut für das Land. Es ist die Grundlage für Wirtschaftswachstum“, erklärte Reichwaldt. Ziel müsse es sein, sieben Prozent des Bruttoinlandsproduktes für den Bereich Bildung auszugeben - wie in Dänemark, Irland, Israel, Süd-Korea oder den USA. Niedersachsen liege derzeit bei einer Quote von lediglich 4,5 Prozent. „Diese Zahl spricht für sich“, sagte Reichwaldt.

Christian Degener