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26. Juni 2009 Ursula Weisser-Roelle, verkehrspolitische Sprecherin

DIE LINKE: Landesregierung muss sich für den Ausbau des Schienenverkehrs zwischen Niedersachsen und Hamburg stark machen – Hamburg muss Blockadepolitik aufgeben

Hannover. DIE LINKE im Niedersächsischen Landtag hat den Hamburger Senat aufgefordert, dem Ausbau des Metronoms nicht länger im Weg zu stehen. Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen wollte den Metronom wegen steigender Fahrgastzahlen bis zum Hauptbahnhof durchfahren lassen, bisher fuhr er teilweise nur bis Harburg. Doch der schwarz-gelbe Senat weigerte sich, da man sonst den Güterverkehr bei stark steigendem Güterumschlag einschränken müsse, der Vorrang habe. Ursula Weisser-Roelle, verkehrspolitische Sprecherin der Linksfraktion, sagte: „Man kann doch den Güterverkehr nicht gegen den Personenverkehr ausspielen.“

Weisser-Roelle forderte, den Ausbau des Schienennetzes für den Personen- und den Güterverkehr voran zu treiben. Die Niedersächsische Landesregierung solle sich dafür einsetzen, dass die Zugstrecken von Niedersachsen nach Hamburg erweitert werden, so dass die für Juli geplante Ausschreibung neuer Züge stattfinden kann. „Nur so können Engpässe vermieden werden, wenn der Hamburger Hafen wieder neue Umschlagrekorde feiern wird“, sagte Weisser-Roelle.

Zum Hintergrund: Die Transportkapazitäten im sogenannten Hanse-Netz sind laut Aussagen der Landesnahverkehrsgesellschaft nahezu ausgelastet. Besonders die Metronom-Strecken von Hamburg über Lüneburg nach Uelzen und von Hamburg nach Bremen seien überlastet.